Wanderungen am "Weg des Buches" 2015

Begeben Sie sich mit uns auf eindrucksvolle Wanderungen am "Weg des Buches"

Herzlich Willkommen und Grüß Gott

Der Weg des BuchesDie Bibel selber lesen – das war im 16. Jahrhundert revolutionär. Martin Luther übersetzte sie erstmals ins Deutsche. Viele Menschen lernten dadurch überhaupt lesen und wurden Protestanten – sehr zum Missfallen der katholischen Obrigkeit, die die Losung „Glaube oder Heimat“ ausgab.
Wer in Österreich nicht wieder katholisch werden wollte, musste seinen Glauben im Geheimen praktizieren oder wurde zur Emigration gezwungen. Auf abenteuerlichen Wegen und unter der Gefahr erwischt und schwer bestraft zu werden, wurden Lutherbibeln, Gesang- und Gebetsbücher nach Österreich auch in entlegene Bergtäler geschmuggelt, dorthin, wo sich der protestantische Glaube am stärksten hielt.
Im Oktober 2008 hat die Evangelische Kirche A.B. in Österreich den „Weg des Buches“ – auf den Spuren der Bibelschmuggler und Geheimprotestanten – offiziell eröffnet und das Wanderbuch „Der Weg des Buches“ mit 29 ausführlich beschriebenen Tagesetappen und einem Bibelleseplan sowie den kirchen-, kultur- und kunstgeschichtlichen Führer „Buch zum Weg“ in der Salzburger Edition Tandem herausgebracht.

Der „Weg des Buches“ beginnt in Schärding an der bayerischen Grenze und führt über das Salzkammergut, den Dachstein, die Kärntner Nockberge bis an die slowenische Grenze nach Arnoldstein.

Der Weg des Buches

Wer sich auf den „Weg des Buches“ macht, folgt den alten Spuren von Bibelschmugglern und Geheimprotestanten. Der „Weg des Buches“ ist eine Initiative der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, beginnt in Schärding an der bayerischen Grenze und führt über das Salzkammergut, den Dachstein, die Kärntner Nockberge bis an die slowenisch-italienische Grenze nach Arnoldstein/Agoritschach.
Er führt durch einzigartige Landschaften und bietet Ausblicke von Bergen, auf Täler, Wasserfälle und Seen, Wälder und Wiesen.
Das Wanderbuch „Der Weg des Buches“ beschreibt die 29 unterschiedlich leicht oder schwieriger zu begehenden Tagesetappen, gibt Wegbeschreibungen, die von WeitwandererInnen geprüft worden sind, informiert über Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten und bietet mit einem beiliegenden Bibelleseplan auch die Möglichkeit, sich auf die Spiritualität der Bibelschmuggler einzulassen und zu entdecken, was diese Menschen im Innersten bewegt hat. „Mit der Bibel unterwegs sein – einst und jetzt,“ kann neben den ganz persönlich-individuellen Fragen und Bedürfnissen zum Thema und zur Bereicherung werden.
Die Bibel selber lesen – das war im 16. Jahrhundert revolutionär. Martin Luther übersetzte sie erstmals ins Deutsche. Viele Menschen lernten dadurch überhaupt lesen und wurden evangelisch – sehr zum Missfallen der katholischen Obrigkeit, die die Losung „Glaube oder Heimat“ ausgab. Wer in Österreich nicht wieder katholisch werden wollte, musste seinen Glauben im Geheimen praktizieren oder wurde zur Emigration gezwungen. Auf abenteuerlichen Wegen und unter der Gefahr erwischt und schwer bestraft zu werden, wurden Lutherbibeln, Gesang und Gebetsbücher nach Österreich auch in entlegene Berggebiete geschmuggelt, dorthin, wo sich der protestantische Glaube am stärksten hielt. Der Weg des Buches entstand in Zusammenarbeit mit Tourismusverbänden, Naturparks, christlichen Bildungswerken sowie Hotels und Unternehmen mit christlichem Hintergrund.

Die 4 besonderen Qualitätsmerkmale vom
„Weg des Buches“:

1. Begegnung mit Geschichte und Gegenwart der Evang. Kirche in Österreich
2. Die Bibel als Wegbegleiter – meditieren, unterwegs sein, zu sich kommen
3. Lebendige Kirche: Veranstaltungen in den Pfarrgemeinden am Weg
4. Nachhaltiger und sanfter Aktiv-TourismusDiese Seite wird gerade erstellt.

 

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